Traditionelles japanisches Gemüsemesser. Die Form dieses Messers errinnert an das bekannte Hackbeil, sollte jedoch nicht mit diesem verwechselt werden. Denn das Nakiri hat im Gegensatz zum Hackbeil eine fein ausgeschliffene, scharfe Schneide. Das Messer eignet sich zum Schneiden von Gemüse und auch zum Hacken von Kräutern. Es eignet sich nicht zum Hacken von Kochen, ganzen Fischen oder ähnlich hartem Schnittgut. Durch die durchgehend breite Klinge lässt sich das Messer sehr gut durch jegliches Schnittgut führen.
Lang anhaltende Schärfe zum tollen Preis
Die Einsteiger Modelle der Tojiro DP Serie werden Sie von der Qualität aus Japan überzeugen. Die mittlere Schicht ist aus VG-10 Stahl , die beiden äußeren Schichten sind aus mit 13% Chrom legiertem, rostfreiem Stahl. Dies ergibt einen Verbundstahl mit hoher Widerstandsfähigkeit, lang anhaltender Schärfe , der zudem noch einfach nachzuschleifen ist. Der Griff ist aus langlebigem Ecoholz
Bevor Sie den Stein benutzen, legen Sie ihn für circa 10 Minuten ins Wasser. Sobald keine Luftbläschen mehr aufsteigen, ist der Stein mit Wasser getränkt und Sie können mit dem Schleifen beginnen.
Nehmen Sie das Messer in die rechte Hand und fixieren Sie die Klinge mit dem Daumen. Sie können auch noch zusätzlich den Zeigefinger auf den Klingenrücken legen, wenn Sie damit ein sichereres Gefühl haben.
Führen Sie das Messer nun in einem Winkel von 10-15° in beide Richtungen über den Schleifstein. Wichtig ist hierbei, den Winkel konstant zu halten. Beginnen Sie mit der Spitze der Klinge. Die linke Hand fixiert die Klinge zusätzlich. Sie sollte möglichst nah am Druckpunkt aufgelegt werden; also auch nah an der Schneidkante.
Nach einiger Zeit bildet sich ein kleiner Grat, welcher nicht gut zu sehen ist. Man kann Ihn aber spüren.
Fahren Sie nun mit der Mitte der Klinge fort. Das Messer sollte immer schräg in einem Winkel von 60° über den Stein gezogen werden.
Wenn wieder ein Grat zu spüren war, schleifen Sie den letzten Teil der Klinge. Bei sehr langen Messern und weniger breiten Schleifsteinen brauchen Sie mehr als 3 Stationen, bis Sie am Ende der Klinge angekommen sind.
Während des Schleifens bildet sich etwas Schlamm an der Schleifsteinoberfläche. Dieser enthält die Schleifpartikel und sollte erst zum Schluss entfernt werden. Wenn der Stein trocken wird, tropfen Sie wieder etwas Wasser auf die Oberfläche.
Wiederholen Sie nun Punkt 3-6 mit dem Klingenrücken. Der Grat der nun entsteht ist wesentlich kleiner und nicht mehr so gut zu spüren wie vorher.
Wenn Sie eine ganz feine Körnung >=3000 haben, benutzen Sie diese für das 'Finish'. Vor- und Rückseite werden einige Male über den Stein gezogen. Wenn Sie keine solche Körnung haben, ziehen Sie zum Abschluss nur kurz die Seite mit der Sie den Schleifvorgang begonnen haben in einer Richtung über den Stein, um den kleinen Grat zu entfernen.