Das traditionelle japanische Allzweckmesser. Wörtlich übersetzt bedeutet "San-Toku": „Drei Tugenden“. Hier ist Gemüse, Fisch und Fleisch gemeint. Mit diesem Messer kann man fast alle in der Küche anfallenden Schneidarbeiten verrichten. Das Messer ist durch die begrenzte Länge von ca. 17cm sehr kompakt und handlich. Zusätzlich bietet die breite Klinge eine sehr gute Handhabung!
Schärfegrad im obersten Bereich
Die Klingen dieser Messer sind aus nicht rostfreiem Yasuki Shirogami Stahl . Dieses sehr harte und widerstandsfähige Material wird von weichem Eisen umgeben. Dies sorgt für einfache Handhabung und leichten Nachschliff. Der Schärfegrad dieser traditionell hergestellten Messer liegt im obersten Bereich. Die Messer sind beidseitig angeschliffen. Der traditionelle Griff aus Magnolienholz liegt perfekt in der Hand.
Bevor Sie den Stein benutzen, legen Sie ihn für circa 10 Minuten ins Wasser. Sobald keine Luftbläschen mehr aufsteigen, ist der Stein mit Wasser getränkt und Sie können mit dem Schleifen beginnen.
Nehmen Sie das Messer in die rechte Hand und fixieren Sie die Klinge mit dem Daumen. Sie können auch noch zusätzlich den Zeigefinger auf den Klingenrücken legen, wenn Sie damit ein sichereres Gefühl haben.
Führen Sie das Messer nun in einem Winkel von 10-15° in beide Richtungen über den Schleifstein. Wichtig ist hierbei, den Winkel konstant zu halten. Beginnen Sie mit der Spitze der Klinge. Die linke Hand fixiert die Klinge zusätzlich. Sie sollte möglichst nah am Druckpunkt aufgelegt werden; also auch nah an der Schneidkante.
Nach einiger Zeit bildet sich ein kleiner Grat, welcher nicht gut zu sehen ist. Man kann Ihn aber spüren.
Fahren Sie nun mit der Mitte der Klinge fort. Das Messer sollte immer schräg in einem Winkel von 60° über den Stein gezogen werden.
Wenn wieder ein Grat zu spüren war, schleifen Sie den letzten Teil der Klinge. Bei sehr langen Messern und weniger breiten Schleifsteinen brauchen Sie mehr als 3 Stationen, bis Sie am Ende der Klinge angekommen sind.
Während des Schleifens bildet sich etwas Schlamm an der Schleifsteinoberfläche. Dieser enthält die Schleifpartikel und sollte erst zum Schluss entfernt werden. Wenn der Stein trocken wird, tropfen Sie wieder etwas Wasser auf die Oberfläche.
Wiederholen Sie nun Punkt 3-6 mit dem Klingenrücken. Der Grat der nun entsteht ist wesentlich kleiner und nicht mehr so gut zu spüren wie vorher.
Wenn Sie eine ganz feine Körnung >=3000 haben, benutzen Sie diese für das 'Finish'. Vor- und Rückseite werden einige Male über den Stein gezogen. Wenn Sie keine solche Körnung haben, ziehen Sie zum Abschluss nur kurz die Seite mit der Sie den Schleifvorgang begonnen haben in einer Richtung über den Stein, um den kleinen Grat zu entfernen.