| Art.-Nr.: | FD-1374 |
|---|---|
| Klingenmaterial: | 63 Lagen Stahl mit VG-10 Kern |
| Griffmaterial: | Ebenholz |
| Anschliff: | beidseitig, V-Schliff |
| Rockwell Härte: | 61 +/-1 |
| rostfrei: | Ja |
| Fertigung: | Klinge maschinell, Griff und Anschliff von Hand |
| Klingenlänge: | 210mm |
| Gesamtlänge: | 360mm |
| Gewicht (g): | 160 |
| Klingenhöhe: | 45mm |
| Blattstärke: | 2,3mm |
| Mittlere Klingenstärke: | 0,5mm |
| Zwinge: | ohne |
Die Messer der Sakuya Serie verbinden hochmoderne Fertigungstechnologie mit traditioneller japanischer Schmiedekunst. Der Kern der Klinge besteht aus hochwertigem VG-10 Stahl, der für seine hervorragende Schärfe, Standzeit und feine Kornstruktur bekannt ist. Dieser Kern wird von 63 Lagen Damaststahl umgeben, was der Klinge nicht nur Stabilität und Elastizität verleiht, sondern auch das charakteristische, elegante Damastmuster entstehen lässt.
Das besondere Highlight dieser Serie ist jedoch die elektrochemisch oxidierte Oberfläche. Dieses Verfahren, das ursprünglich aus der Medizintechnik stammt, sorgt für eine außergewöhnlich hohe Korrosionsbeständigkeit und verleiht der Klinge zugleich ein edles, tiefdunkles Finish. Die Oberfläche ist damit nicht nur optisch eindrucksvoll, sondern auch funktional ein klarer Fortschritt gegenüber herkömmlichen Damastmessern.
Ergänzt wird die hochwertige Klinge durch einen sorgfältig gearbeiteten Oktagongriff aus Ebenholz. Durch seine harte, feinporige Struktur liegt Ebenholz angenehm stabil in der Hand und vermittelt ein präzises, ruhiges Schneidgefühl. Der traditionelle achteckige Querschnitt sorgt für eine sichere, intuitive Führung der Klinge – unabhängig davon, ob das Messer längere Zeit oder sehr feinfühlig eingesetzt wird.
Der Name Sakuya bedeutet „Neumondnacht“ und hat in der japanischen Schmiedetradition eine besondere Bedeutung. In diesen Nächten wurden früher bevorzugt Schwerter geschmiedet, weil die Dunkelheit den Schmieden erlaubte, die Farbe des glühenden Stahls besonders präzise zu erkennen – ein entscheidender Faktor für die richtige Temperaturführung und die Qualität der Klinge. Dieser historische Hintergrund spiegelt sich in der Ästhetik der Sakuya Messer wider: dunkel, elegant und technisch anspruchsvoll.
So verkörpert die Sakuya Serie ein harmonisches Zusammenspiel aus Tradition, moderner Metallurgie und einer Optik, die sich deutlich von klassischen Küchenmessern abhebt – ein Werkzeug für alle, die Leistung, Geschichte und Design zu schätzen wissen.
![]() Bevor Sie den Stein benutzen, legen Sie ihn für circa 10 Minuten ins Wasser. Sobald keine Luftbläschen mehr aufsteigen, ist der Stein mit Wasser getränkt und Sie können mit dem Schleifen beginnen. |
![]() Nehmen Sie das Messer in die rechte Hand und fixieren Sie die Klinge mit dem Daumen. Sie können auch noch zusätzlich den Zeigefinger auf den Klingenrücken legen, wenn Sie damit ein sichereres Gefühl haben. |
![]() Führen Sie das Messer nun in einem Winkel von 10-15° in beide Richtungen über den Schleifstein. Wichtig ist hierbei, den Winkel konstant zu halten. Beginnen Sie mit der Spitze der Klinge. Die linke Hand fixiert die Klinge zusätzlich. Sie sollte möglichst nah am Druckpunkt aufgelegt werden; also auch nah an der Schneidkante. |
![]() Nach einiger Zeit bildet sich ein kleiner Grat, welcher nicht gut zu sehen ist. Man kann Ihn aber spüren. |
![]() Fahren Sie nun mit der Mitte der Klinge fort. Das Messer sollte immer schräg in einem Winkel von 60° über den Stein gezogen werden. |
![]() Wenn wieder ein Grat zu spüren war, schleifen Sie den letzten Teil der Klinge. Bei sehr langen Messern und weniger breiten Schleifsteinen brauchen Sie mehr als 3 Stationen, bis Sie am Ende der Klinge angekommen sind. |
![]() Während des Schleifens bildet sich etwas Schlamm an der Schleifsteinoberfläche. Dieser enthält die Schleifpartikel und sollte erst zum Schluss entfernt werden. Wenn der Stein trocken wird, tropfen Sie wieder etwas Wasser auf die Oberfläche. |
![]() Wiederholen Sie nun Punkt 3-6 mit dem Klingenrücken. Der Grat der nun entsteht ist wesentlich kleiner und nicht mehr so gut zu spüren wie vorher. |
![]() Wenn Sie eine ganz feine Körnung >=3000 haben, benutzen Sie diese für das 'Finish'. Vor- und Rückseite werden einige Male über den Stein gezogen. Wenn Sie keine solche Körnung haben, ziehen Sie zum Abschluss nur kurz die Seite mit der Sie den Schleifvorgang begonnen haben in einer Richtung über den Stein, um den kleinen Grat zu entfernen. |