| Art.-Nr.: | FD-1378 |
|---|---|
| Klingenmaterial: | 63 Lagen Stahl mit VG-10 Kern |
| Griffmaterial: | Ebenholz |
| Anschliff: | beidseitig, V-Schliff |
| Rockwell Härte: | 61 +/-1 |
| rostfrei: | Ja |
| Fertigung: | Klinge maschinell, Griff und Anschliff von Hand |
| Klingenlänge: | 165mm |
| Gesamtlänge: | 310mm |
| Gewicht (g): | 180 |
| Klingenhöhe: | 47mm |
| Blattstärke: | 2,3mm |
| Mittlere Klingenstärke: | 0,65mm |
| Zwinge: | ohne |
Das Sakuya Nakiri 165 mm verbindet moderne Metallurgie mit traditioneller japanischer Schmiedekunst und ist als klassisches Gemüsemesser ideal für präzise, saubere Schnitte und feine Arbeitstechniken. Der Kern der Klinge besteht aus hochqualitativem VG-10 Stahl, der für außergewöhnliche Schärfe, feinste Kornstruktur und hohe Standzeit bekannt ist. Umgeben wird dieser Kern von 63 Lagen Damaststahl, die der Klinge Stabilität verleihen und zugleich das charakteristische, elegante Damastmuster hervorbringen.
Ein besonderes Merkmal der Sakuya Serie ist die elektrochemisch oxidierte Oberfläche. Dieses fortschrittliche Verfahren aus der Medizintechnik bietet einen überlegenen Korrosionsschutz und verleiht der Klinge ihr edles, tiefdunkles Erscheinungsbild. Dadurch unterscheidet sich das Nakiri optisch und funktional deutlich von traditionellen Damastmessern.
Der Oktagongriff aus Ebenholz ergänzt die feine Klinge perfekt. Ebenholz besitzt eine hohe Dichte und natürliche Eleganz und liegt angenehm stabil in der Hand. Die traditionelle achteckige Form ermöglicht eine sichere, präzise Führung – besonders wichtig beim feinen Zerteilen, Hacken und Schneiden von Gemüse, bei dem das Nakiri seine größten Stärken ausspielt.
Der Name Sakuya bedeutet „Neumondnacht“ und verweist auf eine alte japanische Schmiedetradition: In Nächten ohne Mond wurden besondere Schwerter geschmiedet, weil die Dunkelheit den Schmieden erlaubte, die Farbe und Temperatur des glühenden Stahls besonders genau zu erkennen. Diese historische Symbolik spiegelt sich in der dunklen, markanten Optik der Sakuya-Klingen wider.
Das Sakuya Nakiri 165 mm vereint damit traditionelles Handwerk, modernste Materialtechnologie und eine ausdrucksstarke Ästhetik zu einem außergewöhnlichen Gemüsemesser – ideal für alle, die höchste Präzision und besondere Optik in einem Messer suchen.
![]() Bevor Sie den Stein benutzen, legen Sie ihn für circa 10 Minuten ins Wasser. Sobald keine Luftbläschen mehr aufsteigen, ist der Stein mit Wasser getränkt und Sie können mit dem Schleifen beginnen. |
![]() Nehmen Sie das Messer in die rechte Hand und fixieren Sie die Klinge mit dem Daumen. Sie können auch noch zusätzlich den Zeigefinger auf den Klingenrücken legen, wenn Sie damit ein sichereres Gefühl haben. |
![]() Führen Sie das Messer nun in einem Winkel von 10-15° in beide Richtungen über den Schleifstein. Wichtig ist hierbei, den Winkel konstant zu halten. Beginnen Sie mit der Spitze der Klinge. Die linke Hand fixiert die Klinge zusätzlich. Sie sollte möglichst nah am Druckpunkt aufgelegt werden; also auch nah an der Schneidkante. |
![]() Nach einiger Zeit bildet sich ein kleiner Grat, welcher nicht gut zu sehen ist. Man kann Ihn aber spüren. |
![]() Fahren Sie nun mit der Mitte der Klinge fort. Das Messer sollte immer schräg in einem Winkel von 60° über den Stein gezogen werden. |
![]() Wenn wieder ein Grat zu spüren war, schleifen Sie den letzten Teil der Klinge. Bei sehr langen Messern und weniger breiten Schleifsteinen brauchen Sie mehr als 3 Stationen, bis Sie am Ende der Klinge angekommen sind. |
![]() Während des Schleifens bildet sich etwas Schlamm an der Schleifsteinoberfläche. Dieser enthält die Schleifpartikel und sollte erst zum Schluss entfernt werden. Wenn der Stein trocken wird, tropfen Sie wieder etwas Wasser auf die Oberfläche. |
![]() Wiederholen Sie nun Punkt 3-6 mit dem Klingenrücken. Der Grat der nun entsteht ist wesentlich kleiner und nicht mehr so gut zu spüren wie vorher. |
![]() Wenn Sie eine ganz feine Körnung >=3000 haben, benutzen Sie diese für das 'Finish'. Vor- und Rückseite werden einige Male über den Stein gezogen. Wenn Sie keine solche Körnung haben, ziehen Sie zum Abschluss nur kurz die Seite mit der Sie den Schleifvorgang begonnen haben in einer Richtung über den Stein, um den kleinen Grat zu entfernen. |