| Art.-Nr.: | FD-1377 |
|---|---|
| Klingenmaterial: | 63 Lagen Stahl mit VG-10 Kern |
| Griffmaterial: | Ebenholz |
| Anschliff: | beidseitig, V-Schliff |
| Rockwell Härte: | 61 +/-1 |
| rostfrei: | Ja |
| Fertigung: | Klinge maschinell, Griff und Anschliff von Hand |
| Klingenlänge: | 165mm |
| Gesamtlänge: | 310mm |
| Gewicht (g): | 150 |
| Klingenhöhe: | 47mm |
| Blattstärke: | 2,3mm |
| Mittlere Klingenstärke: | 0,6mm |
| Zwinge: | ohne |
Das Sakuya Santoku 165 mm vereint moderne Metallurgie mit traditioneller japanischer Schmiedekunst und ist als vielseitiges Allzweckmesser ideal für Gemüse, Fleisch und Fisch. Der Kern der Klinge besteht aus hochwertigem VG-10 Stahl, der für seine exzellente Schärfe, feine Struktur und hohe Standzeit geschätzt wird. Umgeben wird er von 63 Lagen Damaststahl, die der Klinge Stabilität verleihen und ihr das charakteristische, elegante Damastmuster schenken.
Ein besonderes Merkmal dieser Serie ist die elektrochemisch oxidierte Oberfläche. Dieses Verfahren wird ursprünglich in der Medizintechnik eingesetzt und bietet der Klinge einen überlegenen Korrosionsschutz, während es ihr zugleich ein edles, tiefdunkles Erscheinungsbild verleiht. Diese Kombination aus Schutz und Ästhetik hebt das Santoku deutlich von klassischen Damastmessern ab.
Der Oktagongriff aus Ebenholz ergänzt die hochwertige Klinge perfekt. Ebenholz ist dicht, hart und angenehm schwer, wodurch es einen sicheren, ruhigen Griff vermittelt. Die traditionelle achteckige Form sorgt für präzise Führung, egal ob beim feinen Schneiden von Zwiebeln, schnellen Wiegeschnitten oder beim Zerteilen von Gemüse – das Santoku liegt jederzeit kontrolliert und ausgewogen in der Hand.
Der Name Sakuya bedeutet „Neumondnacht“ – eine Anspielung auf die alte japanische Schmiedetradition, in der besondere Schwerter bevorzugt bei Neumond geschmiedet wurden. Die Dunkelheit ermöglichte es den Schmieden, die Farbe und Temperatur des glühenden Stahls präziser zu erkennen und auf diese Weise höchste Qualität zu erzielen. Diese historische Bedeutung spiegelt sich im dunklen, eindrucksvollen Look der Sakuya-Klingen wider.
Das Sakuya Santoku 165 mm ist damit ein außergewöhnliches Küchenmesser, das Tradition, moderne Fertigungstechnik und kunstvolle Optik miteinander verbindet – ein Werkzeug für alle, die Wert auf Performance und besondere Ästhetik legen.
![]() Bevor Sie den Stein benutzen, legen Sie ihn für circa 10 Minuten ins Wasser. Sobald keine Luftbläschen mehr aufsteigen, ist der Stein mit Wasser getränkt und Sie können mit dem Schleifen beginnen. |
![]() Nehmen Sie das Messer in die rechte Hand und fixieren Sie die Klinge mit dem Daumen. Sie können auch noch zusätzlich den Zeigefinger auf den Klingenrücken legen, wenn Sie damit ein sichereres Gefühl haben. |
![]() Führen Sie das Messer nun in einem Winkel von 10-15° in beide Richtungen über den Schleifstein. Wichtig ist hierbei, den Winkel konstant zu halten. Beginnen Sie mit der Spitze der Klinge. Die linke Hand fixiert die Klinge zusätzlich. Sie sollte möglichst nah am Druckpunkt aufgelegt werden; also auch nah an der Schneidkante. |
![]() Nach einiger Zeit bildet sich ein kleiner Grat, welcher nicht gut zu sehen ist. Man kann Ihn aber spüren. |
![]() Fahren Sie nun mit der Mitte der Klinge fort. Das Messer sollte immer schräg in einem Winkel von 60° über den Stein gezogen werden. |
![]() Wenn wieder ein Grat zu spüren war, schleifen Sie den letzten Teil der Klinge. Bei sehr langen Messern und weniger breiten Schleifsteinen brauchen Sie mehr als 3 Stationen, bis Sie am Ende der Klinge angekommen sind. |
![]() Während des Schleifens bildet sich etwas Schlamm an der Schleifsteinoberfläche. Dieser enthält die Schleifpartikel und sollte erst zum Schluss entfernt werden. Wenn der Stein trocken wird, tropfen Sie wieder etwas Wasser auf die Oberfläche. |
![]() Wiederholen Sie nun Punkt 3-6 mit dem Klingenrücken. Der Grat der nun entsteht ist wesentlich kleiner und nicht mehr so gut zu spüren wie vorher. |
![]() Wenn Sie eine ganz feine Körnung >=3000 haben, benutzen Sie diese für das 'Finish'. Vor- und Rückseite werden einige Male über den Stein gezogen. Wenn Sie keine solche Körnung haben, ziehen Sie zum Abschluss nur kurz die Seite mit der Sie den Schleifvorgang begonnen haben in einer Richtung über den Stein, um den kleinen Grat zu entfernen. |